Presseberichte
Seit Herbst 2015 ist Gabriele Urselmann Mitglied im FWL. Die Ingenieurin für Textiltechnik leitet die  Wäscherei im Städtischen Klinikum Solingen. In  diesem nordrhein-westfälischen Gesundheits-  zentrum werden jährlich mehr als 60.000 Männer,  Frauen und Kinder stationär und ambulant versorgt.  Die Arbeit in dem Klinikum der sogenannten  Maximalversorgung ist nicht nur von dem ärztlichen  und pflegerischen Personal eine starke Leistung,  sondern von allen 1800 Beschäftigten. Zum Beispiel  werden in der hauseigenen Wäscherei  durchschnittlich 3,5 Tonnen Textilien pro Tag  bereitgestellt. Die 24 Wäschereimitarbeiter haben eine 38,5 Stundenwoche und arbeiten von montags  bis freitags jeweils von 6 bis kurz nach 14 Uhr. Auf besondere Situationen reagiert die Wäscherei  flexibel und organisiert bei Bedarf zusätzliche Arbeitsschichten.  Hauptabnehmer der Textilien sind die eigenen medizinischen Kliniken, Fachbereiche und Institute.  Zusätzlich bearbeitet die Krankenhauswäscherei als leistungsstarker Dienstleister Aufträge von  Unternehmen und der öffentlichen Hand sowie von Seniorenheimen, Hilfsorganisationen und  Wohlfahrtsverbänden. Die Wäscherei hat sogar noch freie Kapazität für weitere Aufträge. „Wir müssen keine neuen Aufträge annehmen, aber  wir können und wollen es“, berichtet Gabriele  Urselmann. Ihrer Aussage nach gehört zu den ganz  großen Vorteilen der hauseigenen Wäscherei die  Produktionsleistung und -sicherheit auf hohem  Niveau. Urselmann: „Wir können auch auf  zusätzliche, kurzfristige Anforderungen der  einzelnen Stationen schnell und zuverlässig  reagieren.“ Ein weiterer Vorteil sind die  verhältnismäßig kurzen Wege von der Wäscherei zu  den Empfängern in Kombination mit dem  hauseigenen Liefer- und Transportdienst. Die Klinikleitung investiert planmäßig in die  hauseigene Wäscherei, zum Beispiel 2013 ungefähr 1,2 Millionen Euro in eine Waschstraße von Jensen mit elf Kammern á 50 Kilo. Dadurch konnte die Produktionskapazität erhöht und gleichzeitig die  laufenden Betriebskosten dank des geringeren Wasser- und Energieverbrauchs gesenkt werden. Die  Investition war ein deutliches Signal für hohe Qualität im eigenen Betrieb statt Outsourcing von  Leistungen. Außerdem hat die neue Waschstraße einen wichtigen Qualitätssprung ermöglicht, denn seit deren  Inbetriebnahme gehört das Waschen bei hohen Temperaturen der Vergangenheit an. Die Textilien  werden in Kombination von Waschmittel und Desinfektionsmittel auf Sauerstoffbasis bei nur 40 Grad  gewaschen. „Dieses Waschverfahren ist textilschonender und wirtschaftlich günstiger als mit höheren  Temperaturen arbeiten zu müssen“, erklärt Gabriele Urselmann.  Exemplarisch beschreibt die Textiltechnik-Ingenieurin einen öffentlichen Sonderauftrag aus dem  vergangenen Jahr, als im Großraum Solingen für Flüchtlinge schnell zahlreiche Schlafplätze in  Notunterkünften errichtet wurden. Dank der modernen Waschstraße konnte die  Krankenhauswäscherei kurzfristig große Mengen an Microfaser-Bettwäsche energiesparend bearbeiten  und den Hilfsorganisationen zur Verfügung stellen; Bettwäsche die früher mit 60 Grad hätte  bearbeitet werden müssen.  Der Betrieb ist technisch sehr gut ausgestattet.  Zusätzlich zu der Waschstraße sind vier  Waschschleudermaschinen von Ypson und  Kannegießer mit Beladegewichten von 23 bis 30 Kilo  im Einsatz und zwei 30-Kilo-Trockner von Jensen  sowie ein 100-Kilo-Trockner von Kannegießer.  Außerdem gibt es einen gasbeheizten Tunnelfinisher  von Jensen mit einer Kapazität von 1000 Teilen pro  Stunde sowie eine Zwei-Roller-Mangel von  Kannegießer mit Großfalt- und Kleinfaltmaschine.  Das Städtische Klinikum Solingen legt nicht nur Wert  auf qualitative Technik, sondern ausdrücklich auch  auf motivierte, gute geschulte Mitarbeiter. Regelmäßig werden betriebsspezifische Fortbildungen  organisiert. Dazu gehören in der Wäscherei nicht nur die vorgeschriebenen Bildungsmaßnahmen  beispielsweise zu Arbeitssicherheit, Brandschutz und Hygiene, sondern ausdrücklich auch  Produktschulungen und freiwillige gesundheitsfördernde Maßnahmen in Zusammenarbeit mit  Krankenkassen. „Der Arbeitgeber ist auch sehr familien- und kinderfreundlich“, erzählt die stellvertretende  Wäschereileiterin Sandra Fahrenholz. Sie als Mutter wisse das sehr zu schätzen, dass vom Klinikum –  wenn irgendwie möglich – auf die Bedürfnisse von jungen Eltern Rücksicht genommen werde.  Beispielsweise sei es kein Problem, wenn mal von Mitarbeitern ein Kind kurzfristig krank geworden sei und deshalb zu Hause betreut werden müsse.  Diese Flexibilität vonseiten des Arbeitgebers trägt nach Meinung von Sandra Fahrenholz zur  Arbeitsmotivation innerhalb der Belegschaft und zum guten Arbeitsklima bei. Das bestätigt  Textilreinigermeister David Huben und ergänzt: „Ich arbeite sehr gerne hier, gerade auch wegen der  geregelten Arbeitszeit.“ Nach eigener Aussage freut er sich auf seine Arbeit in dem Betrieb und - als  junger Vater - auf seine Freizeit mit der Familie ohne Wochenenddienste und regelmäßige  Überstunden.  Gabriele Urselmann war bereits vor 18 Jahren im FWL, aber arbeitete danach mehrere Jahre in einer  anderen Branche. Als sie 2015 beruflich zur Krankenhauswäscherei nach Solingen wechselte, trat sie  dem Verband erneut bei. „Die kollegialen Kontakte im FWL und der Informationsaustausch waren  damals und sind auch heute noch enorm wichtig“, sagt die Wäschereileiterin.  Infobox: Städtisches Klinikum Solingen   Das überregional bekannte kommunale Klinikum hat eine mehr als 150-jährige Tradition und ist ein  Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln. Jährlich werden hier mehr als 60.000  Menschen in 15 fachärztlich geleiteten Kliniken, Instituten und interdisziplinären Zentren behandelt.  Das Städtische Klinikum Solingen besitzt ein umfangreiches Spektrum an modernster Diagnostik und  Therapie in chirurgischen und internistischen Fachbereichen. Insgesamt arbeiten hier 1800 Frauen  und Männer im ärztlichen und pflegerischen Dienst sowie in den Fachbereichen Management, Technik,  Servicebetriebe und Personalmanagement. www.klinikumsolingen.de
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02-2016

Hohe Qualität in der eigenen Wäscherei statt Outsourcing von Leistungen