Presseberichte
FWL Betriebe stellen sich vor In moderne Wäschereitechnik investieren Der richtige Mix aus Fachwissen, Technik, Personal und Organisationsfähigkeit ermöglicht Leistung  und Qualität. Der Textilservice für Kliniken ist eine besonders anspruchsvolle Herausforderung. Die  Zentralwäscherei der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bearbeitet pro Woche durchschnittlich 85  Tonnen Textilien. Die UMG gehört zu den führenden Gesundheitszentren in Deutschland. Hohe Maßstäbe gelten hier  nicht nur in der medizinischen Behandlung und Ausbildung, sondern beispielsweise auch bei der  hauseigenen Wäscheversorgung. Die Zentralwäscherei ist für den kompletten Wäscheservice des UMG  zuständig und bearbeitet als Dienstleister weitere Kundenaufträge aus dem Gesundheitssektor der  Region. Insgesamt 83 Frauen und Männer in Voll- und Teilzeit bereiten von Montag bis Freitag einschichtig  etwa 17 Tonnen Krankenhauswäsche auf. „Wir haben gut bezahlte und motivierte Stammmitarbeiter“, sagt Astrid Kruse. Seit 25 Jahren  arbeitet sie in der Branche, seit 2006 ist sie die Leiterin der UMG-Zentralwäscherei. Ihrer Aussage  nach stimmt hier im Betrieb das zwischenmenschliche Miteinander, wie auch die Wertschätzung für  gute Arbeit: „Das ist das, was mir in meinem alten Job gefehlt hat, das ist das Besondere an der  UMG.“ Das Organisationstalent, einen geschulten Blick auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie auch das  richtige Fingerspitzengefühl beim Umgang mit Menschen brachte die Seiteneinsteigerin mit in die  Branche. Ursprünglich lernte sie Industriekauffrau und studierte dann Kulturwissenschaften, bevor sie  die Wäscherei- und Textilservice-Branche als „ihr“ Metier entdeckte. Während in manchen Klinken der Wäscheservice an betriebsfremde Unternehmen vergeben wird, legt  die UMG großen Wert auf die eigene Mannschaft. Durch den hohen Anteil an langjährigen, motivierten Mitarbeitern sollen hohe Leistungsbereitschaft und fachliches Know-How gewährleistet werden.   Ein Beispiel: Die Zentralwäscherei stellt sicher, dass immer genügend fachlich aufbereitete Wäsche  vorrätig ist, sodass selbst bei spontanen, außergewöhnlichen Ereignissen alle Anforderungen sofort  erfüllt werden können. Dieser verlässliche Service ist nicht nur in die Intensivmedizin besonders  wichtig. Die UMG legt sehr hohe Maßstäbe an Sauberkeit und Hygiene. Die Zentralwäscherei ist nach DIN EN  ISO 9001:2008 zertifiziert und verfügt über ein Hygienezeugnis nach RAL-GZ 992/1,2 und 3 zur  sachgemäßen Aufbereitung von Krankenhauswäsche und anderen Textilien. Der Betrieb wird stetig  unangemeldet kontrolliert und geprüft, sowohl von der eigenen UMG-Krankenhaushygiene wie auch  von den unabhängigen Hohenstein Instituten. Kruse: „Unsere Ergebnisse sind sehr, sehr gut.“ Aus hygienischen Gründen ist es Mitarbeitern nicht gestattet, Schutz- und Berufskleidung zum  Waschen mit nach Hause zu nehmen. Wäsche, die im Krankenhaus getragen wird, kommt zur  Aufbereitung in die Zentralwäscherei. Nur so wird das Risiko einer Keimverschleppung gesenkt.  Außerdem gehört die fachgerechte Aufbereitung von wiederverwendbaren OP-Textilien aus Laminat  und Mikrofaser zum Kerngeschäft der Zentralwäscherei. Die Aufbereitung des textilen Sterilgutes  erfolgt in einem speziellen Reinraum.  Kontinuierlich wird in moderne, umwelt- und energieeffiziente Technik investiert. Der industrielle  Maschinenpark stammt von den Firmen Kannegiesser und Jensen. Für die Aufbereitung der  Berufskleidung, OP-Laminate und Mikrofasertücher gibt es eine fabrikneue Jensen-Waschstraße mit 13 Kammern á 60 Kilo und Zentrifuge. Sie ersetzte im vergangenen Dezember eine  10-Kammer-Waschstraße, die nicht mehr die erforderliche qualitative Leistung für diese Warengruppe erbrachte. Die neue, fast 13 Meter lange Jensen-Waschstraße wurde übers Wochenende montiert und  war am Montag zum Arbeitsbeginn einsatzbereit, trotz der erschwerten Einbringungsbedingungen  (erstes OG). Die neue Maschine kann alle 2,5 Minuten 60 Kilo Textilien auswerfen. Dann steht bereits  ein Mitarbeiterteam bereit, um die Wäsche weiter zu bearbeiten. Außerdem ist eine  Kannegiesser-Waschstraße mit 14 Kammern á 50 Kilo und Presse für die Glatt- und Frotteewäsche im  Einsatz. „Dank unserer beiden Waschstraßen können wird einschichtig arbeiten“, berichtet Kruse. In der Zentralwäscherei gibt es unter anderem eine Großteile- und eine Kleinteilemangel, fünf  Trockner á 80 Kilo, einen Tunnelfinisher und drei Trockenwäsche-Legemaschinen. Außerdem sorgen  drei Container-Waschanlagen für die Waschdesinfektion der Schmutzwäsche-Container. In dem  großflächigen UMG-Gebäudeensemble gibt es ein automatisches Warentransportsystem. Damit  werden täglich unter anderem bis zu 170 Wäschecontainer aus allen Bereichen in die  Zentralwäscherei geschickt und von dort aufbereitet und kommissioniert wieder zurück geliefert.    Die Zentralwäscherei ist Mitglied im Fachverband für Wäscherei, Textil- und Versorgungsmangement  e.V. (FWL). Zu den Mitgliedern gehören beispielsweise Unternehmen und Betriebe, die die  Wäscheversorgung in Kliniken, Seniorenzentren, Justizvollzugsanstalten, Werkstätten für Menschen  mit Behinderungen und anderen Einrichtungen leisten. Der Fachverband informiert über technische  Neuerungen sowie beispielsweise auch über ökonomische, ökologische und soziale Betriebsführung.  Außerdem regt er bei Tagungen und Bildungsveranstaltungen zum fachlichen Gedanken- und  Erfahrungsaustausch an und bietet seinen Mitgliedern fachliche Unterstützung und Beratung bei  Problemlösungen.  Hintergrundinfo bzw. Infobox: Universitätsmedizin Göttingen  Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) integriert die Krankenversorgung, Lehre und Forschung  unter einem gemeinsamen Dach. Seit 2003 gehört die UMG zur Stiftung Öffentlichen Rechts der  Georg-August-Universität Göttingen. Im Universitätsklinikum gibt es mehr als 27 OP-Säle, 40 klinische Abteilungen und ebenso viele Polikliniken sowie zahlreiche Spezialsprechstunden. Etwa 7.400  Mitarbeiter arbeiten in der UMG. Jährlich werden im Klinikum ungefähr 54.000 Patienten stationär  und 121.000 ambulant behandelt. Einzelne Spezialdisziplinen versorgen ein Einzugsgebiet weit über  die südniedersächsische Region und die angrenzenden Bundesländer hinaus. Die Medizinische Fakultät  zählt zu den großen medizinischen Ausbildungsstätten in Deutschland.  www.med.uni-goettingen.de 
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03-2015