Presseberichte
Spannende Vorträge, interessante Werksführungen bei Lavatec und Jensen und viele gute  Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende  zu pflegen.   Imagewerbung für den Facharbeiternachwuchs Mit dem Vortrag zur Textilreiniger-Ausbildung warb Lavatec Laundry Technology GmbH darum,  weiterhin in die Ausbildung der Mitarbeiter zu investieren. Gleichzeitig wurden auch die Probleme  beschrieben, unter anderem der zunehmender Fachkräfte-Mangel, die sinkenden Azubi-Zahlen und  unattraktive, lange Anreisewege zu den wenigen Textilreiniger-Berufsschulen. Das Impulsreferat regte zur Diskussion an, beispielsweise gab es den Einwand aus dem Plenum, das bereits der Begriff  Textilreiniger für junge Leute „uncool“ klinge. „Unser Ziel ist es, dass in den Betrieben gut ausgebildete Textilreiniger und Meister sind“, sagte  Sascha Wehr in Heilbronn. Deshalb zeigte er mehrere Möglichkeiten auf, wie die  Wäschereimaschinen-Branche bei der betrieblichen Nachwuchsförderung unterstützend wirken kann.  Beispielsweise machen Lavatec-Mitarbeiter bereits jetzt Vorträge an Schulen, um für die  Textilreiniger-Berufsausbildung zu werben. „Wir in der Wäschereibranche sind nicht altbacken,  sondern hochmodern, Stichwort Industrie 4.0“, betonte Sascha Wehr. Er empfahl nachdrücklich den Betriebsleitern, für Schüler Praktika in Wäschereien anzubieten.  Außerdem bot er an, Azubis zu Lavatec einzuladen, um ihnen zum Beispiel spannende Einblicke beim  Aufbau einer Waschstraße zu geben oder Workshops für Azubis zu den Themen Maschinenplanung,  Betriebsabläufe und Personalmanagement zu organisieren. Wehr: „Lassen sie uns wissen, wenn wir  Sie bei der Ausbildung unterstützen können.“ Im Rahmen beider Tagungen erhielten die Teilnehmer während einer Werksbesichtigung einen  informativen Eindruck von Lavatec am Firmensitz in Heilbronn und der Jensen GmbH in Harsum.  Beide Unternehmen produzieren qualitativ hochwertige Anlagen und Maschinen zum  vollautomatischen Waschen und Sortieren, Befüllen und Entladen, Pressen und Trocknen. Zu den  Kunden weltweit gehören professionelle Großwäschereien, Hotels und Krankenhäuser.   Wachstumschancen in der Pflegebranche Einen ganz anderen Akzent setzte Frank Brethauer mit seinem Vortrag „Cocooning im  Bewohnerzimmer – wenn aus Heim zu Hause wird“. Der Geschäftsführer der Curabelle GmbH & Co.  KG aus Rheine in Nordrhein-Westfalen beschrieb beispielhaft am demografischen Wandel mögliche  Chancen für ein Unternehmenswachstum in der Pflegebranche.  Curabelle vertreibt textile Angebote für Bewohnerzimmer in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Auf  eine - nach eigenen Angaben - neuartige Weise erarbeitet das Unternehmen Konzepte, wie sich  Pflege- und Lebensqualität für den Bewohner durch eine anspruchsvolle Ausstattung mit  Wohntextilien erhöhen lassen. Brethauer: „Bettwäsche, Frottierwaren, Wohndecken, Bettwaren und  Matratzenschutz – alle Textilien, mit denen der Mensch hautnah in Kontakt kommt, sind perfekt  aufeinander abgestimmt in Design und Funktionalität.“ Seiner Meinung nach werden sich zukünftig die Wohnformen noch stärker als bisher verändern und  auch die Ansprüche wachsen. „Leben im Alter in Privatheit ist ein sich verstärkender Trend“,  beschreibt Brethauer und ergänzt: „So wird für den Bewohner das Schlafen, Wohnen und Leben zu  einem Erlebnis, das die Sinne berührt – voller Lebensfreude und Geborgenheit. Jedes Zimmer wird so  zu einem persönlichen Rückzugsort und einer eigenen, ganz privaten kleinen Welt.“  Die von Curabelle beworbenen textilen Komplettlösungen ermöglichen nicht nur eine bessere  Lebensqualität für die Bewohner, sondern bieten unternehmerische Chancen für die Betreiber von  Wohneinrichtungen sowie deren Dienstleister wie zum Beispiel Wäschereien. Brethauer: „Die  Textilausstattung ist der günstigste Hebel, an dem der Betreiber ansetzen kann. Bevor man in  großartige Umbaumaßnahmen investiert, erreicht man mit einem schönen Textilkonzept schon recht  viel und das zu verhältnismäßig günstigen Preisen.“ Automatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg Harald Thiele von der Jensen GmbH betonte in seinem Vortrag „Entwicklung und Wandel in der  Wäscherei-Industrie“ das gemeinsame Interesse von Maschinenherstellern und Wäschereien, sich den  stets wandelnden Herausforderungen zu stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Seiner Aussage  nach hat sich Jensen zur Aufgaben gemacht, Großwäschereien weltweit bei der Erbringung von  hochqualitativen Textildienstleistungen wirtschaftlich zu unterstützen.   Thiele: „Wir haben uns zum bevorzugten Lieferanten der Wäschereiindustrie entwickelt, indem wir  unser breit gefächertes Wäschereifachwissen für die Konstruktion von nachhaltigen Einzelmaschinen,  Systemen und integrierten Lösungen gezielt einsetzen. Wir wachsen stetig und erweitern unser  Portfolio mit umweltfreundlichen und innovativen Produkten sowie Dienstleistungen, die speziellen  Kundenanforderungen entsprechen.“  Beispielhaft an der Automatisierung erklärte er den Produktivitätszuwachs in Wäschereien. Thiele:  „Es gibt viele Bereiche, in denen Jensen die Wäschereien bei der Senkung ihrer Betriebskosten  unterstützen kann. Automatisierung ist eine der Schlüsselvoraussetzungen zur Minimierung der  Durchsatzzeit, zur Reduzierung des Verbrauchs an Hilfsmitteln und zur Vermeidung der Beschädigung  von Textilien.“ Eine Innovation sei das Jensen-Cockpit, mit dem zum allerersten Mal der gesamte  Wäschereiprozess überwacht werden könne und dass viele weitere betriebliche Vorteile ermögliche.  Dazu gehören Kosteneinsparungen durch Prozessoptimierungen sowie niedrige Medienverbräuche und  höhere Produktivität dank aktueller Prozesskennzahlen.  Landesvorsitzende wiedergewählt Nach dem öffentlichen Veranstaltungsteil der Frühjahrstagungen wählten die teilnehmenden FWL-  Mitglieder Stefan Spatz (Süd) und Heidrun Bornemann (Nord) erneut für zwei Jahre in den  Landesvorsitz. Günter Maier (Süd) und Gert Wohlgemuth (Nord) wurden als Stellvertretern ernannt.  
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03-2017

Frische Akzente bei den Frühjahrstagungen in Heilbronn und Harsum