Presseberichte
Der staatlich anerkannte Luftkurort Schneverdingen liegt im Städtedreieck Hamburg, Bremen,  Hannover und mittendrin im Naturpark Lüneburger Heide. Die Senioren und Seniorinnen der FWL trafen sich zum  elften Mal zu ihrem jährlichen Treffen vom 10.bis 12.Mai  2016 in Schneverdingen. Die Heide ist zu dieser Zeit noch  nicht in der vollen Blüte, aber die Wollgrasblüte wird uns  dafür entschädigen. Nachdem sich am Treffpunkt dem  Hotel „Haus Hubertus“ alle Freunde herzlich begrüßt  hatten, übernahm der Organisator und  Mitgliedsbeauftragter, Werner Nachbar, sogleich das  Zepter. Um 16:30 Uhr erwartete uns eine Stadtführerin,  welche uns die Sehenswürdigkeiten von Schneverdingen  nahe brachte.  Bei dieser Stadtführung begegneten wir der plattdeutschen Sprache häufig. Überall ist sie ein fester  Bestandteil im Alltag der Heidjer. Die Besucher der Stadt werden mit den Ortsschildern schon  doppelsprachig begrüßt.  Es war ausgiebiger Spaziergang der im angelegten Heidepark auf einer Aussichtsplattform mit einer  sehr gelungen Überraschung für die Seniorinnen und Senioren enden sollte. Irmgard Nachbar hatte  einen kleinen Umtrunk mit etwas Fingerfood vorbereitet. Wir waren uns alle einig, so schön kann also  ein Tag in der Heide enden. Der zweite Tag begann mit einer Busfahrt zum Pietzmoor. Hier erwartete uns ebenfalls eine sehr  nette und kompetente Moorführerin, die die Besonderheiten eines Moores wie Beschaffenheit,  Entstehung und die Arbeit im Moor näher brachte. Das Pietzmoor lockt mit seinen bizarren  Landschaftsbild und einer geheimnisvollen Stimmung. Dies Moor liegt am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide und umfasst heute noch eine  Fläche von ca. 2,5 km². Die Entstehung des Hochmoores wurde begünstigt durch die Muldenlage und  durch wasserundurchlässige Tonschichten im Untergrund. Profiluntersuchungen, die 1975  durchgeführt wurden, ergaben, dass die maximale Torfmächtigkeit 7,50 Meter beträgt. Geht man von  einem jährlichen Wachstum der torfbildenden Spagnen (Torfmoose) von etwa 1 Millimeter aus, dann  beträgt das Alter des Pietzmoores knapp 8.000Jahre.   Nach der Eiszeit und begünstigt durch die wasserreiche Mulde siedelten sich schon früh Wollgras-,  Seggen- und Torfmoorarten an und bewucherten diese immer weiter. Diese Entstehung des  Hochmoores ist charakteristisch für zahlreiche Heidemoore, wobei der saure, silikatische Untergrund  eine entscheidende Rolle spielen durfte.  Die Wanderung durch dies Moor brachte unsere Gruppe ganz schön ins Schwitzen und so war es gut,  dass der Bus uns zurück zum Hotel und einem kleinen Imbiss (Erbsensuppe mit Einlage) brachte. Am Nachmittag fuhren zwei Pferdekutschwagen am Hotel vor, die uns wiederum in die schöne  Wollgrasblüte der Heide brachten. Bei mehreren  Unterbrechungen konnten wir im Rahmen der  Kutschfahrt, mit verschiedenen Spielchen, das Heidjer  Diplom ablegen. Es war für alle ein sehr „Großer  Spaß“, der noch lange in Erinnerung bleiben wird,  zumal jeder eine Urkunde, das „Heidjer Diplom“  überreicht bekam.  Zum Ausklang des Tages wurden beim gemeinsamen  Abendessen viele interessante Gespräche geführt. Das  Ehepaar Nachbar erhielt als Dankeschön für die  Organisation des gelungenen Treffens einen Korb mit  Spezialitäten aus der Region. Der letzte Programmpunkt erwartete uns nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Besuch des  Heimatmuseums "De Theeshof". Der ehemalige Bürgermeister von Schneverdingen führte und erklärte die Anlage, so dass uns noch ein Einblick in das Leben des 19.und 20. Jahrhundert gegeben wurde. Das Heimatmuseum "De Theeshof"  befindet sich auf einer wunderschönen Hofanlage im nördlichen Stadtgebiet Schneverdingens. Neben  dem Hauptgebäude, einem typischen niedersächsischen Zweiständerhaus, befinden sich auf dem  Museumsgelände noch weitere, ursprüngliche erhaltene Nebengebäude. In den Häusern konnten wir  uns in Ruhe die verschiedenen Ausstellungen ansehen. Gepflegt und betreut wird das Anwesen von  den Mitgliedern des Heimatbundes Schneverdingen e.V. Nach einer herzlichen Verabschiedung allerseits und auf ein hoffentlich gesundes Wiedersehen 2017  im Erzgebirge, begaben sich die FWL Seniorinnen und Senioren auf die Heimfahrt. Text: Ulrich Frick Bilder: Georg Prüß 
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05-2016

Jahrestreffen der FWL Senioren und Seniorinnen in der Lüneburger

Heide 2016