Presseberichte
Rüdesheim ist eine alte Winzerstadt, schon die Römer trieben hier Weinbau. Aber nicht nur für den  Weinbau ist Rüdesheim bekannt, sondern seit nunmehr 33 Jahren zieht das Feuerwerks-Event "Rhein  in Flammen" zwischen Trechtingshausen und Rüdesheim Gäste aus aller Welt an.   Die Senioren des FWL waren in diesem Jahr vom 03. bis 05. Juli auch dabei. Vor zehn Jahren war das  erste große Treffen der Gruppe beim Rhein in Flammen im Raum Koblenz. Aus diesem Anlass plante  unser Kollege, Werner Nachbar, dieses Jubiläumstreffen. Treffpunkt war das Hotel Lindenwirt mitten in  Rüdesheim. Wie immer beginnen unsere  Zusammenkünfte mit einer Stadtbesichtigung um  Interessantes über den Ort zu erfahren. So auch in  Rüdesheim. Bei sommerlichen Temperaturen begann  der Rundgang in der Drosselgasse, dem Herz der  Rüdesheimer Altstadt. Sie ist Magnet für Besucher aus  allen Kontinenten. Rund um die 144m lange  Drosselgasse trifft man gut gelaunte Menschen bei  regionalen Gerichten, Rüdesheimer Wein und Musik in  den Gasthäusern der Drosselgasse. Eine beliebte  Attraktion ist das Glockenspiel am Turm des  Rüdesheimer Schlosses in der Drosselgasse. Es ertönt zu jeder vollen Stunde und zeigt verschiedene  Holzfiguren die die Weinjahrgänge des 20. Jahrhunderts symbolisieren. Beim weiteren Spaziergang  erfuhren wir viel Wissenswertes über Rüdesheim und natürlich über die Hauptattraktion, den  Weinanbau. Geographisch betrachtet ist der Rheingau ein 38 Kilometer langer und zwei bis drei  Kilometer breiter Streifen am Rhein, der sich von der Mainmündung bei Wicker bis hin zu Lorchhausen erstreckt. Der Weinbau findet hier ideale klimatische Bedingungen vor, die schon vor vielen hundert  Jahren von weinbautreibenden Klosterbrüdern erkannt wurden. Um 1900 fand man in einer Baugrube  in der Nähe der Brömserburg ein sichelförmiges römisches Rebschnittmesser, so konnte man den  Römern den Weinanbau zu ordnen. Bei diesem Rundgang erklärte uns der Stadtführer auch die  Straußwirtschaften. Die wohl typischste Art im Rheingau den Wein und Sekt zu genießen ist, dies in  einer Straußwirtschaft zu tun. "Wo's Sträuß'che hängt, wird ausgeschenkt". Dies sind die urigen  Weinlokale. Nach dem Stadtrundgang, vor dem gemeinsamen Abendessen, erfrischten sich einige  Kollegen beim kühlen Wein in einer Straußwirtschaft.   Der zweite Tag begann mit einer Schifffahrt von  Rüdesheim nach Assmannshausen. Von dort ging es mit der Seilbahn auf den Niederwald. Zu den romantischsten  Wanderwegen des Rheingaus gehören ohne Zweifel die gut  ausgeschilderten Rundwanderwege des Niederwalds. Wir  wanderten bei hochsommerlichen Temperaturen vorbei an  der Zauberhöhle zum Niederwalddenkmal. Die  Zauberhöhle wurde um 1790 erbaut, sie ist ein  ummauerter Gang von etwa 60m Länge und mündet in  einer Rotunde, der Zauberhütte. Wegen Restaurierung war  der Gang gesperrt und wir konnten den Gang nicht  begehen. Weiter ging es zum Niederwalddenkmal. Das  Denkmal wurde in den Jahren 1877 - 1883 erbaut. Das 38 Meter hohe Denkmal symbolisiert die  Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischem Krieg 1870-1871.  Hauptfigur ist die 640 Zentner schwere Germania mit der Kaiserkrone und dem Reichsschwert. Von  hier aus bietet sich eine herrliche Fernsicht ins Rhein- und Nahetal. Am Fuße des Denkmals waren  schon die Winzerstände für die Party zur Veranstaltung Rhein in Flammen aufgebaut. Weiter führte  uns der Weg zum Niederwald-Tempel. Der Aussichtstempel wurde im Jahr 1790 erbaut. Im November  1944 wurde er durch Bomber zerstört und konnte im Juni 2006 nach vollständiger Rekonstruktion  wieder eingeweiht werden. Dann ging es mit dem Sessellift zurück nach Rüdesheim. Nachdem  Mittagessen konnte jeder für sich die Stadt erkunden. Um 19:00 Uhr gingen wir auf unser Schiff. Bei einem 3 Gänge Menü verbrachten wir die Fahrt nach  Trechtingshausen. Von rund 50 illuminierten Schiffen aus konnten die Besucher den Rhein in Flammen  genießen. Die Dämmerung setzte ein und wir verbrachten die Rückfahrt auf dem Oberdeck und  schauten uns mit "Aaah und Oooh" die grandiosen Feuerwerke und die brennenden Burgen am Ufer  des Rheins an. Bevor wir anlegten erlebten wir noch ein Höhenfeuerwerk. Ein Tag mit vielen  Erlebnissen ging zu Ende. Vor der Rückfahrt hatte Werner Nachbar ein weiteres  Highlight für uns vorbereitet. Rüdesheim hat viele alte  Höfe aus verschiedenen Kulturepochen. Einer davon ist der  Brömserhof und dort befindet sich das Museum für  mechanische Musikinstrumente. Siegfried Wendel  eröffnete das Museum 1973. Heute kommen zahlreiche  Besucher um die beeindruckende Sammlung der  mechanischen und selbstspielenden Musikinstrumente sich  anzuschauen. Diese Instrumente funktionieren wie  Computer. Sie haben einen Datenspeicher und eine Anlage, die gespeicherte Informationen zielgerecht umsetzen  kann. Anfänglich war der Begriff Datenspeicher unbekannt,  aber die bestiftete Walze, arbeitet nach demselben  Ja/Nein Prinzip wie der moderne Computer. Stift in der Walze bedeutet Ton, kein Stift bedeutet kein  Ton. Viele der sehenswerten Instrumente konnten wir vom Klang der Musikstücke genießen.   Als besonderes Dankeschön für 10 Jahre organisierte Seniorentreffen von Werner und Irmgard  Nachbar, hatten zwei Kollegen aus unserer Runde ein Fotobuch mit besonderen Erinnerungen der 10  vorherigen Jahrestreffen zusammen gestellt und mit den Unterschriften aller anwesenden Kollegen  ist es überreicht worden.   Mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder dabei zu sein traten wir die Heimreise an. Text: W. Flügge Bilder: D. Sauerhammer; G. Prüß
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06-2015

Rüdesheim 2015 - Rhein in Flammen

die FWL Senioren waren dabei